Rollladensteuerung nachgerüstet – Digitalstrom in der Praxis

Sonnen-, Sicht-, Witterungs- und Einbruchschutz – Rollläden lassen sich vielfach einsetzen. Ihren vollen Nutzen bringen sie allerdings erst durch intelligente Steuerungen. Das stellten auch die Besitzer einer Immobilie von 1975 fest. Stromondo rüstete 14 Rollläden auf den neuesten Stand der Technik um. Dazu verwendeten die Techniker ein System des Herstellers Digitalstrom.

Smarthome unsichtbar nachrüsten

Die kleine, gelbe Digitalstrom Klemme ist Schalter, Dimmer, Strommesser, Rechner, Datenspeicher und Netzwerkadapter zugleich.

Wie kleine bunte Legosteine sehen die intelligenten Lüsterklemmen von Digitalstrom aus, die hinter Tastern und Rollläden verbaut wurden. Die Klemmen sind Schalter, Dimmer, Strommesser, Rechner, Datenspeicher und Netzwerkadapter zugleich. Die Kommunikation der Klemmen erfolgt ganz einfach über die bestehende Stromleitung. In der Elektrounterverteilung hat das Stromondo-Team das Herzstück, den Digitalstrom-Server, verbaut. Dieser sorgt dafür, dass der Kunde von überall auf der Welt mittels App auf sein Zuhause zugreifen kann. Außerdem können über den Digitalstrom-Server weitere Geräte über eine sogenannte IP Schnittstelle eingebunden werden. Immer mehr Produkte, von völlig verschiedenen Herstellern, können so nahtlos mit Digitalstrom zusammenarbeiten.

Der Digitalstrom Server und das Digitalstrom Meter werden in den Sicherungskasten gebaut, um dort für die Kommunikation mit dem Internet zu sorgen.

Da die Digitalstromklemmen hinter den bestehenden Tastern montiert wurden, bleibt sowohl die gewohnte Optik als auch die Bedienung über den lokalen Taster bestehen. Generell können Leuchten, Heizung, Klingel und wie in diesem Fall Rollläden durch die Klemmen gesteuert werden. Je nach Anwendung hat die Klemme eine andere Farbe und bietet spezielle Funktionen.

Die Digitalstrom Klemmen werden einfach hinter Taster und Rollläden eingebaut. Somit bleibt sowohl die gewohnte Optik als auch die Bedienung über den Taster bestehen.

Neue Aussichten für Kunden

In der Immobilie von 1975 hat das Stromondo-Team auch die vorhandene Zentralsteuerung überarbeitet. Über ein zentrales, bereits vorhandenes Tableau kann zwischen Hand- und Automatikbetrieb gewählt werden. Zusätzlich können an dem Tableau alle Rollläden zentral auf- beziehungsweise abgefahren werden. Im Automatikbetrieb passt sich die Auf- und Abfahrzeit der Rollläden automatisch an die Sonnenaufgangs- und Untergangszeit an. Ein Umstellen der Uhr bei Sommer- beziehungsweise Winterzeit entfällt somit. Sollte einmal etwas geändert werden, müssen nicht alle Rollläden einzeln programmiert werden. Dies geschieht ganz bequem über den Webbrowser. Zudem lassen sich die Rollläden nun in Gruppen steuern. Dies ermöglicht beispielsweise, dass abends bei Anwesenheit die Rollläden zur Straße herunterfahren und so vor lästigen Blicken schützen. Die Sicht in den nicht einsehbaren Garten bleibt aber, bis die Bewohner zu Bett gehen, erhalten. Ist der Kunde zuhause und in der Nachbarschaft ist es etwa durch ein Fest laut, kann er vom Sofa aus per Smartphone die Rollläden herunterfahren. Denn Rollläden bieten auch einen Schutz vor Lärm von außen.

Smarthome mit eingebundener Alarmanlage

Das Digitalstrom-System kann jederzeit etwa mit Fensterkontakten, Rauchmeldern oder Thermostaten ergänzt werden. Somit fahren im Brandfall die Rollläden automatisch hoch und versperren nicht etwaige Fluchtwege. Geschlossene Rollläden erhöhen außerdem die Sicherheit vor Einbrüchen. Diebe werden bei ihrer Tätigkeit gehindert, da das Hochschieben von Rollläden auffällig, geräuschvoll und zeitraubend ist. Wenn es einem Einbrecher dennoch gelingt, ins Haus zu kommen, wird das Digitalstrom-System durch eine bereits vorhandene Alarmanlage über den Einbruch informiert. Die Rollläden fahren dann automatisch hoch. Somit befindet sich der Einbrecher quasi auf dem Präsentierteller.

Nach der Installation durch Stromondo und der ersten Einrichtung nehmen die Besitzer der Immobilie selbst Konfigurationen wie „Zeitschaltuhren“ vor. „Dadurch sparen die Nutzer bares Geld, schließlich entstehen keine Zusatzkosten für den Elektriker“, sagt Thilo Hamm, der zusammen mit Patrick Sprint das Unternehmen Stromondo gegründet hat.

Das Umrüsten der Rollläden auf die smarte Steuerung hat 3.000 Euro für die Elektronik von Digitalstrom und für Einbau sowie Programmierung gekostet. Die verwendete Technik ist nach individuellen Ansprüchen und Wünschen erweiter- und umrüstbar.

Technologien im Vergleich: Da wo früher massive Relais Ihre Arbeit verrichtet haben, reicht heute die kleine Digitalstrom Klemme.

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Stromondo ist Ihr richtiger Ansprechpartner. Gerne beraten wir Sie persönlich und kostenfrei. Konfigurieren Sie jetzt Ihr Smarthome mit Digitalstrom!

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