Steuern, sichern und sparen mit dem Miniserver: Loxone-Einsatz bei Immobiliensanierung

Leise und ohne Schmutz rüstet Stromondo normalerweise Smarthome-Systeme in Wohnräumen nach – aber auch bei der Kernsanierung von Immobilien ist das Kölner Unternehmen der richtige Partner. Steuern, sichern und sparen wollten die neuen Eigentümer einer Immobilie aus den 1950er-Jahren im Ruhrgebiet. Da das 120 Quadratmeter große Haus von Grund auf saniert werden sollte, entschieden sich die Eigentümer nach der Beratung durch das Stromondo-Team für ein System des Herstellers Loxone.

Herz und Hirn des Hauses. Alle Stromleitungen laufen hier beim Miniserver zusammen.

Herz und Hirn des Hauses befindet sich im Keller. Alle Stromleitungen laufen dort in dem kleinen grünen Kasten im Schaltschrank zusammen. „Think Green“ ist das Motto des intelligenten Loxone-Miniservers. Denn: Neben der Programmierung von Lichtszenen und etwa der Messung des Wasserverbrauchs lässt sich deutlich Energie einsparen. Das Zuhause kann nun von Smartphone, Tablet, Computer oder ganz klassisch mit Tastern und Schaltern bedient werden. Dadurch werden Heizung, Licht und vieles mehr geregelt. „Das Haus lässt sich damit kontrollieren und steuern – und das von überall auf der Welt“, erklären Thilo Hamm und Patrick Sprint, Geschäftsführer von Stromondo. Smarte Technik ist verbaut worden, um die Ziele der Eigentümer im Bezug auf Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz zu erreichen.

Im Stromondo-Smarthome alles unter Kontrolle

Das Tablet dient sowohl als zentrale sowie als mobile Steuereinheit im Haus. Mit ein paar Fingertipps lässt sich Licht, Heizung oder Beschattung steuern.

Das Smarthome beginnt schon im Eingangsbereich. Durch das Vorhalten des sogenannten iButtons, (kleiner Mikrochip) aktivieren die Eigentümer an der Haustür das Anwesenheitsprofil. Lichter im Haus schalten je nach Tageszeit die gewünschten Szenen ein und die Alarmanlage wird deaktiviert. Ein Taster im Flur zeigt auf einen Blick, ob Fenster im Haus geöffnet sind. „Gerade beim Verlassen des Hauses ist diese Funktion extrem praktisch. Dadurch wissen die Eigentümer auf dem Weg aus dem Haus, dass alles verschlossen ist“, sagt Patrick Sprint. Über eine weitere Taste kann beim Gehen im gesamten Haus das Licht ausgeschaltet werden.

Das Haus lässt sich sowohl über ein Smartphone oder Tablet als auch über frei konfigurierbare Taster steuern.

Neben dem Taster ist eine iPad-Halterung an der Wand im Flur montiert. Das Tablet wird mit Strom versorgt und dient sowohl als zentrale sowie als mobile Steuereinheit im Haus. Mit ein paar Fingertipps lässt sich einfach und intuitiv schalten und walten. Über das iPad kann in der Küche und im Esszimmer Farbe in die Beleuchtung gebracht werden. Hierzu werden Licht-Szenen über die Loxone-App definiert, welche über die Wandschalter geregelt werden können. Die verbauten LED-Bänder können in Millionen von Farbtönen leuchten. Die Streifen sind sogenannte RGBW-LEDs. Die Abkürzung steht für den Farbraum Rot, Grün und Blau sowie für Weiß. Jede LED besteht also aus vier einzelnen LED, die die drei Primärfarben und Weiß umfassen. Durch die Mischung der additiven Grundfarben ergeben sich Millionen Farbvariationen – und eben ein Reinweiß.

Über das iPad kann in der Küche und im Esszimmer Farbe in die Beleuchtung gebracht werden. Hierzu werden Licht-Szenen über die Loxone-App definiert.

Das smarte Zuhause denkt bei zahlreichen Handlungen mit. Wird etwa ein Fenster bei geschlossenen Rollläden geöffnet, fährt diese automatisch ein Stück zum Lüften hoch. Alle Rollläden fahren ansonsten automatisch und relativ zum Sonnenstand, sie können aber auch bequem per App oder Taster bedient werden. Funktionen, wie das automatische Hochfahren der Rollläden, lassen sich einfach mit wenigen Handgriffen programmieren. Die gesamte Automatisierung wird im Loxone-Miniserver im Keller gespeichert.

Gefahren mit dem Loxone-System frühzeitig erkennen

Die voll ins Loxone System integrierten GIRA Dual/VdS Rauchmelder sind mit optischen und thermischen Erkennungsverfahren ausgestattet.

Die voll ins Loxone System integrierten GIRA Dual/VdS Rauchmelder sind mit zwei Erkennungsverfahren von Gefahren ausgestattet: Optisch erkennen sie Rauchpartikel, bevor diese für Menschen gefährlich werden. Außerdem erfassen Wärmesensoren die Temperaturänderungen im Raum. Dadurch können verschiedene Brandarten, wie Schwel- oder Flüssigkeitsbrand, schneller erkannt werden. Die Energieversorgung erfolgt über Netzspannung (230 V) – darüber hinaus sind die Geräte jeweils mit einer Batterie ausgestattet. Im Fall eines Stromausfalls ist also auch weiterhin die Sicherheit gegeben. Neigt sich die Energie der Batterie dem Ende zu, erkennt der Rauchmelder, ob Tag oder Nacht ist und alarmiert den Bewohner erst am Tag. Somit wird verhindert, dass Bewohner nachts aus dem Bett schrecken, weil der Rauchmelder piept. Neben dem akustischen Signal erfolgt zeitgleich die Alarmierung auf den Mobiltelefonen der Eigentümer. Alles gesteuert über den Loxone-Miniserver.

 

Rohrbrüche erkennt das Smarthome durch eine ständige Überwachung der Wasseruhr. Werden bei Abwesenheit mehr als 20 Liter verbraucht, wird eine Nachricht an den Besitzer gesendet.

Schalt- und somit kontrollierbar sind im neuen Smarthome auch die Steckdosen im Außenbereich. Wahlweise durch einen Taster am Balkon oder per App können die Dose an- und ausgeschaltet werden.

Fast unsichtbar ist die Sensorik von ESYLUX. Etwa 1-Euro-Stück groß sind die Präsenz-und Bewegungsmelder, die in der Zimmerdecke montiert sind. Trotz der kompakten Bauform bringen die Geräte Höchstleistungen: Nachts und abends ist die Anlage so programmiert, dass sich das Licht beim Betreten eines Raumes einschaltet. Die kleinen Geräte ermöglichen Sicherheit und Komfort.

Etwa 1-Euro-Stück große Präsenz-und Bewegungsmelder sind beinahe unsichtbar in der Zimmerdecke montiert.

Rohrbrüche erkennt das Smarthome durch eine ständige Überwachung der Wasseruhr. Ein Sensor registriert permanent den Wasserverbrauch. Dies lässt sich in Zahlen und auch in Grafiken darstellen. Auf Wunsch der Eigentümer haben die Stromondo-Techniker die Anlage so programmiert, dass bei einem Wasserverbrauch von mehr als 20 Litern bei Abwesenheit und ausgeschalter Waschmaschine und Spülmaschine eine Nachricht aufs Smartphone versendet wird. Der Verbrauchswert für eine Alarmierung ist individuell festlegbar. Praktisch ist die Verbrauchsanzeige samt des Alarms, um früh einen Rohrbruch oder Wasserschaden zu erkennen. Die technische Lösung ist einfach und günstig: Ein kleiner Sensor wird einfach auf die bestehende Wasseruhr aufgesetzt und mit dem Loxone-Miniserver verbunden. Die stetige Überprüfung hilft auch beim Sparen, da sofort sichtbar wird, wie viel Wasser etwa beim Duschen verbraucht wird.

Der Loxone-Miniserver hilft beim Sparen

Neben dem Wasser- wird auch der Stromverbrauch detailliert erfasst und ausgewertet. Dadurch wird Stromsparen einfach – Energiefresser können schnell ausfindig gemacht werden.

Neben dem Wasser- wird auch der Stromverbrauch detailliert erfasst und ausgewertet. Dadurch wird Stromsparen einfach – Energiefresser können schnell ausfindig gemacht werden. Das Haupteinsparpotenzial liegt aber bei der Heizung. So wird bei Abwesenheit die Temperatur im Haus auf 18 Grad gesenkt. Wahlweise nach festen Zeitprofilen, durch einen Tastendruck am Eingang oder per App lassen sich die Wohnräume auf die voreingestellte Wohlfühltemperatur von 21 Grad einstellen. Die Temperatur jedes einzelnen Raumes ist etwa über das iPad regelbar.

Die Fußbodenheizung lässt sich durch an den Miniserver angeschlossene Stellventile in jedem Raum individuell einstellen.

Die verbaute Loxone-Technik sowie die Sensorik haben in der Immobilie rund 8000 Euro gekostet.

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